Bundeskinderschutzgesetz in der Jugendarbeit

2. September 2015 | Von | Kategorie: Bundeskinderschutzgesetz

 

Das Bundeskinderschutzgesetz steht für umfassende Verbesserungen im Kinderschutz in Deutschland. Für die Jugendarbeit bedeutet es konkret, dass der Landkreis Emsland als Träger der öffentlichen Jugendhilfe dazu verpflichtet ist, Vereinbarungen mit Trägern zu schließen, um Kinder und Jugendliche bestmöglich vor Kindeswohlgefährdung und sexueller Gewalt zu schützen.

 

Seit dem Jahr 2014 schließt daher der Landkreis Emsland Vereinbarungen mit Verbänden und Vereinen zur Sicherstellung des Tätigkeitsausschlusses einschlägig vorbestrafter Personen nach § 72a SGB VIII und mit Trägern, bei denen Hauptamltiche tätig sind, zusätzlich eine Vereinbarung zur Umsetzung des Schutzauftrages nach § 8a SGB VIII ab. Die Vereinbarungen sind alle drei Jahre zu erneuern. Der Landkreis Emsland wird diesbezüglich unaufgefordert auf die Träger zukommen, die bereits eine Vereinbarung abgeschlossen haben und/oder Fördergelder für die Jugendarbeit erhalten.

 

Links:

Vereinbarung §8a und §72a SGB VIII

Vereinbarung §72a SGB VIII

Anlage 2a – Wann muss ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis eingesehen werden

Anlage 3 – Hinweise zum Datenschutz bei der Speicherung der Daten von ehren- und nebenamtlich Mitarbeitenden

Anlage 3a – Dokumentation der Einsichtnahme

Anlage 3b – Bescheinigung zur Beantragung des erweiterten Führungszeugnisses

Ankage 3c – Merkblatt zur Befreiung bei Beangtragung des Führungszeugnisses

Anlage 4 – Beispiel einer Verhaltensrichtlinie

Ehrenkodex_DRK

Straftaten nach §72a Abs. 1 SGBVIII

 

Weitere Informationen unter der E-Mail-Adresse jugend@emsland.de oder unter der Telefonnummer 05931/441440.

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