Internationale Jugendprojekte

Dez 5th, 2018 | By | Category: News

Foto: Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“

Europeans for Peace – Förderung internationaler Jugendprojekte

Die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ) hat im Rahmen ihres Förderprogramms für internationale Schul- und Jugendprojekte „Europeans for Peace“ eine Ausschreibung für Projekte in 2019 und 2020 zum Thema „celebrate diversity!“ veröffentlicht.

Schulen und außerschulische Bildungsträger aus Deutschland können mit Partnern aus den Ländern Mittel-, Ost und Südosteuropas sowie Israel Projekte beantragen, die auf die Stärkung des Engagements Jugendlicher für Menschenrechte und demokratischer Werte abzielen.

In zukunftsorientierten Austauschprojekten können gesellschaftspolitische Themen, wie gleichberechtigte Teilhabe, Inklusion und Partizipation, bearbeitet werden. Zugleich sind die Geschichte des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkrieges Bezugspunkt für das historische Lernen der Begegnungen.

 

Gefördert werden bi- oder trinationale Projekte. Bei trinationalen Projekten darf der dritte geförderte Partner auch aus einem weiteren Mitgliedsland des Europarats sein. Zielgruppe sind Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 25 Jahren, jedoch keine Studierendengruppen im Rahmen ihres Studiums.

Bei bilateralen Projekten können bis zu zwei Begegnungen (Hin- und Rückbegegnung) und bei trinationalen Projekten bis zu drei Begegnungen gefördert werden. Dabei werden pro Partner max. 15 Teilnehmer für Begegnungen zwischen fünf bis sieben Tage unterstützt.

 

Förderfähig sind Reisekosten (länderabhängige Pauschalen zwischen 30 und 550 Euro pro Teilnehmer), Programmkosten (Pauschale: tgl. 20 Euro pro Teilnehmer der Gastgeber- und Gästegruppe), Honorarkosten für die Projektleitung, externe Fachkräfte und Sprachmittler (Tagessatz: 160 Euro bzw. Stundensatz: 32 Euro; insgesamt darf die Höhe der Honorarkosten jedoch die der Programmkosten nicht übersteigen), eine Produktkostenpauschale für das Projektergebnis (1000 Euro) und ggf. weitere Kosten für inklusive Projekte. Darüber hinaus sollten weitere Drittmittel eingeworben werden und Eigenbeiträge der Teilnehmer eingebracht werden.

Antragsfrist ist der 14. Januar 2019. Die Projekte können zwischen Juli 2019 und August 2020 (bzw. bei inklusiven Projekten bis Dezember 2020) umgesetzt werden. Zudem ist im Mai 2019 ein Beratungsseminar für neue Projektpartnerschaften vorgesehen.

 

Nähere Details und Antragsunterlagen sind unter www.europeans-for-peace.de zu finden.

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