Jagd der Rekorde bei der siebten WM im Radkappenweitwurf

12. August 2013 | Von | Kategorie: Allgemeines, News

 

Meppen. Am Samstag, den 10. August 2013 fand zum inzwischen siebten mal die Weltmeisterschaft in der Fun-Sportart Radkappenweitwurf  statt. Was 2007 als Schnapsidee begann, um regionale Aufmerksamkeit für die damals bestehende Ems-Community zu verschaffen, hat die Auflösung der Gemeinschaft überstanden und wird seither von einem eigenen Verein organisiert.

 

Nachdem im letzten Jahr Benjamin Boyce, Darko Kordic und Ailton mit eigenen Teams das Feld erweiterten, besann man sich in diesem Jahr auf die Veranstaltung als solches ohne Prominenz. Dem medialen Interesse tat dieses keinen Abbruch, gar das Gegenteil, denn dieses stieg, so wusste Jan Golka vom 1. Radkappenweitwurfverein e.V. zu berichten. Jedoch litt ein wenig die Teilnehmer- und Besucherzahlen, was jedoch auch der hohen Dichte an Veranstaltungen in der Region geschuldet war. In diesem Jahr wurde zum ersten Mal die Ausrichtung der Wurffelder um 180° gedreht, um für die Werfer bessere Windverhältnisse zu verschaffen, was sich jedoch auf Grund der Bodenbeschaffenheit als weniger positiv erwies. So gingen in diesem Jahr deutlich mehr Radkappen zu Bruch, wie in den Jahren zuvor.

 

Wie in jedem Jahr traten die Teams in 3er-Mixed gegeneinander an, bei der mindestens ein Teammitglied weiblich bzw. männlich sein musste. Geworfen wurde in diesem Jahr in einer Vorunde, der Hauptrunde, sowie der Finalrunde. Zu Beginn traten 21 Teams im k.o.-System gegeneinander an. In der Hauptrunde durften sich dann die verbleibenden Teams inklusive Lucky Loser nochmals bewähren. Im Finale standen dann 10 Teams, die nochmals die Chance nutzen durften, um die besten Weiten in der Einzel- und Teamwertung zu werfen.

 

Bereits in der frühen Phase der Vorrunde wurden die bisherigen Einzelrekorde aus dem Vorjahr geknackt. Bei den Frauen behielt am Ende Maria Herbers die besseren Nerven und holte sich bei ihrer dritten Tunierteilnahme den zweiten Tuniersieg nach 2011. Die Radkappe erreichte bei ihrem Wurf eine Weite von 39,61 Metern. Im Vorjahr verlor sie den Titel an  Claudia Nützel. Bei den Männern setzte sich am Ende Jannis Wahmes mit einer Weite von 49,78 Metern. Gespannt sind die Veranstalter darauf, ob im nächsten Jahr die 50m-Marke geknackt wird.

 

Den ersten Platz in der Teamwertung sicherte sich das Team MaFiMa um Weltmeisterin Maria Herbers mit ihren Teamkollegen Fiete Suer und Max Jansen. Zusammen erreichten sie eine Weite von 130,39 Metern. Damit verwiesen sie die Teams 360 Grad (115,00 m) und Scuderia Overhoff II (113,36 m) auf die Plätze zwei und drei.

 

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