Kein trockenes Auge bei Appelts Gastspiel

Sep 9th, 2012 | By | Category: Allgemeines, News

 

Meppen. Am Samstag, den 8. September, gastierte Ingo Appelt mit seinem aktuellen Bühnenprogramm “Frauen sind Göttinnen – Wir können nur noch beten”  im Theater Meppen.

 

Während seines rund dreistündigen Programmes hielt der selbsternannte Messias und Glaubensstifter den Männern den Spiegel vor. Dabei führte er aus, dass die Frauweder weder einen Ernährer, noch einen Beschützer brauche, da es heute bekanntlich keine Gefahr mehr gebe, wie früher in der Steinzeit und Frauen in der Lage sind, sich selber zu versorgen. Neben dem Manne bekamen auch die großen Religionen ihr Fett weg, sowohl der Katholizismus, wie auch der Islam. Herauskristallisieren sollte sich dabei, wer die wahre moralische Instanz ist – die Frau, angefangen bei der Mama. Weiterhin erklärte der neue Moralapostel, könne die Frau nie Schuld haben – sie habe gute Gründe und deshalb seien Frauen hinter Gitter keine artgerechte Haltung.

 

Des weiteren erläuterte der ehemalige Comedyrüpel, dass der Mann mehr mit derFrau reden solle, da die Frau die Sprache als als Geschenk ansehen und darüberhinaus Frauen Geschenke lieben. Gerne würden dabei von der Frauen Kosenamen versendet wie „Schatzi“, was wie eine Verniedlichung klingen mag, jedoch eher um eine Mischung aus Schaf und Ziege handelt, bei der der Mann nicht geschoren, sonderen gemolken werde. Außerdem, so Appelt, wolle die Frau einen Mann mit Hmor, d.h., einen Mann, der in der Lage ist, über sich selber zu lachen. Da Frauen dieser Wunsch oftmals verwehrt würde, würden sie lieber in Comedyveranstaltungen gehen, denn Comedians seien dahingehend Dienstleister. Sie bringen die Frauen zum Lachen. Die Männer sollen dabei wissen, dass die Frauen nicht nachtragend seinen, aber nichts vergessen.

 

Des weiteren bemängelte er, dass das männliche Wesen eine Jackass-Mentalität habe, wenn sie untereinander seien und dass wenn die Frau dazukäme, es plötzlich niemand gewesen sein will.

 

Zum Ende der Show am sich Appelt einige Showkollegen vor und parodierte sie in einer Treffsicherheit in Mimik, Gestik und Stimme, dass dabei kein Auge trocken blieb. Besonders gefielen dem Publikum die Parodien von Herbert Grönemeyer und Udo Lindenberg. Unter stehenden Ovationen verabschiedete sich der Comedian von der Bühne und ließ es sich anschließend nicht nehmen im Eingangbereich die Autogramm- und Fotowünsche seiner Anhänger zu erfüllen.

 

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