Kunst als ergänzendes Element zur Gartenschau

Jul 22nd, 2014 | By | Category: Allgemeines, News

 

Papenburg. Am gestrigen Montag lud die Harener Künstlerin Gisela Buss-Schepers zur Halbzeitveranstaltung in der alten Kesselschmiede. Geladen waren vor allem beteiligte Künstler und deren eingeladenen Gäste.  Passend zum Thema „Blaue Lagune“ zeigte das Mittelschiff in der Halle Ostfriesische Kunst, Einrichtungssituationen und eine passende Teetafel. Ergänzend dazu zeigt die Kunstempore in der Kesselschmiede die Ausstellung „Watt und Wasser“.

In ihrer kurzen Eröffnungsansprache hieß die Künstlerin ihre Kolleginnen und Kollegen zu einer kleinen Vernissage, einer kleinen Zwischen-eröffnung, willkommen und machte anhand Stimmen von Besuchern deutlich, wie wichtig die Kunst ist, auf der Gartenschau, neben den gestalterischen Elementen des Garten- und Landschaftsbaus. Besonders wichtig war es den Machern der Landesgartenschau, auch den Bezug zur Region, insbesondere Ostfriesland herzustellen. So war dann auch ein Bild aus blauweißen Fliesen zu sehen. Einer der anwesenden Künstler erinnerte daran, dass gerade in Ostfriesland viele Häuser solche Fliesen hatten, insbesondere an den Wänden, auf Grund ihrer energetischen Eigenschaften. So seien in Häusern aus der Zeit ca. Dreitausend bis Fünftausend Fliesen normal und Frau Buss-Schepers ergänze, dass auch der Baron von Landsberg-Velen in Haren das komplette Gewölbe gefliest hat. Früher galten diese Häuser, an denen diese blauweisen Fliesen an der Wand waren, als Haushalte mit Geld.

 

Aber nicht nur die typisch regionale Wohnsituation fand das Interesse der Besucher. So auch die Ausstellung auf der Kunstempore punktete durch die Auswahl der unterschiedlichen Techniken und Breite der Motive, die auch junge Besucher sehr ansprechen. Wer sich selber einen Eindruck davon machen möchte, wie Künstler ihre Umwelt wahrnehmen, kann dieses auf dem ganzen Gelände des Landesgartenschau schau tun, insbesondere in der alten Kesselschmiede. Wir empfehlen ausdrücklich den Besuch.

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