Landwirtschaft auch Thema der Zukunft

25. Juli 2016 | Von | Kategorie: News

Zu einer Veranstaltung zum Thema Landwirtschaft hatten das Landvolk, der CDU Samtgemeindeverband und die Junge PM JU Spelle - Besichtigung HoffroggeUnion Spelle eingeladen. Dies war die erste Kooperationsveranstaltung dieser Art und kann mit circa 50 Besuchern als voller  Erfolg bezeichnet werden. Unter den Anwesenden war auch der Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann.

 

„Der Veranstaltungsort hätte passender nicht sein können,“ so Santen einführend. Die Familie Hoffrogge aus Spelle hatte ihre Tore geöffnet und den Zuhörern somit einen Einblick aus erster Hand in die Bioeierproduktion gewährt. Bei den Erläuterungen und einer anschließenden Besichtigung des Stalles und der Außenanlagen konnten sich die Mitglieder der Verbände einen eigenen Eindruck verschaffen. „Ich finde es wichtig, dass man sich vor Ort informiert und nicht nur die schwarzen Schafe aus den Medien kennt. Wir sind ein Familienbetrieb und mit vollem Herzen bei der Sache,“ betonte Johannes Hoffrogge. In den vielen Gesprächen wurde deutlich, dass gerade das Emsland sehr von der Entwicklung der Landwirtschaft profitiert hat. Dies dürfe nicht vergessen werden, so die Meinung der Zuhörer.

 

Auch der Bundespolitiker Stegemann äußerte sich zum Image der Landwirte und lobte die Familie Hoffrogge und das gesamte Speller Landvolk für diese gelungene Aktion. „Der gute Ruf der Landwirte wird durch eine Gruppe fachfremder Meinungsmacher beschädigt. Solche Aktionen können helfen, um eine breite Akzeptanz der Landwirtschaft zu fördern,“ betonte der Landwirtschaftsmeister Stegemann. Der Landvolksvorsitzende Meyerdirks sehe die Landwirtschaft angesichts der steigenden Weltbevölkerung weiterhin als Zukunftsmarkt. Jedoch sollte der Dialog zwischen Politik, Landwirten und kritischen Verbänden auf die sachliche Ebene zurückkommen und nicht durch Vorurteile geprägt sein.

 

Der Junge Union Samtgemeindevorsitzende Jonas Roosmann betonte das es immer besser sei mit den Leuten in den Dialog zu treten und nicht ohne Fachkenntnisse über die Landwirte zu urteilen. „Die Landwirtschaft befindet sich in einem Umbruch. Doch eins ist klar: Ohne die Landwirte wird es auch in Zukunft nicht gehen,“ ergänzte Roosmann abschließend.

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